67# Ich bin in Konstanz wegen dem Nachtleben hängen geblieben.

Ort Datum
 Stephansplatz  30.10.2012
Gesprächsbeginn Gesprächsende
Geschlecht Alter
 weiblich
Wie lange sind Sie schon in Konstanz?
Jahre Monate Tage Stunden Minuten
 39
Sind Sie
Eingeborene(r) Tourist(in) Schweizer(in) Zugezogene (r) Student(in) Sonstiges
 X
Wo sind Sie geboren? SINGEN

Ich bin ursprünglich aus Singen, aber hier angemeldet. Ich bin in die Erzieherfachschule nach Hegne gereist, 1973; und dann bin ich in Konstanz wegen dem Nachtleben hängengeblieben. Da hat es hier damals die “Katakombe” gegeben, da waren die ganzen unterirdischen Discolöcher, da hat man die Zeit verbracht.  Hier in der Stadt direkt war “Hades” und da hinten war die “Katakombe”, da, wo jetzt das Spezialitätenrestaurant ist an der Ecke. Und da hat man halt die Nächte durchgemacht. Also Koma-Saufen war damals noch nicht der Name dafür, aber letztendlich war es schon so. Ganz simples Koma-Saufen. Es hat mich auch wegen des Sees nach Konstanz gezogen, wir waren ja auch als Kinder immer mit segeln – bzw. mussten das, in Radolfzell. Dann durch die Ausbildung, Dank Velo-Solex ist man ja schneller in Konstanz, wie in Singen -und dann halt die Jungs und was weiß ich. Ja, und dann irgendwann ist mir eine Wohnung zugeflogen, dir mir gut gepasst hat, und seitdem bin ich hier.

Und dann gibts natürlich in der Ostschweiz noch den Gnadenort, da hab ich mich dann um 180 Grad gedreht. Das ist ein Gnadenort in der Ostschweiz, St. Michael, das ist ein guter Lichtenergieplatz. Sehr sehr schön und sehr innig. Und da habe ich dann auch meine Stimme wiedergefunden, dann habe ich auch wieder in einem Kirchenchor gesungen. Und dann war natürlich die Aufwärtsbewegung wieder schön. Vorher war es so eine Abwärtsbewegung und dann fing halt die Aufwärtsbewegung an. Das hat angefangen mit einem geschenkten Hund, der an Allerheiligen geboren ist. Da hatte ich dann einen Hund, der an Allerheiligen geboren ist. Und da, wo die Energie … also man sagt ja, wo die Energie hingeht… – also wenn man immer wieder Allerheiligen sagt, dann kommt die automatisch. Die erste war die Hildegard von Bingen, das hat mich natürlich immer interessiert, denn mein Freund hatte immer Zahnschmerzen und dann haben wir beim Dr. Hertzka geguckt in dem Buch “So heil Gott” unter Zahnwehwein. Dann haben wir immer kräftig den Zahnwehwein getrunken, bis die Wurzel dann abgefault ist, hat man dann einfach nichts mehr gemerkt, gell.

Ja und so bin ich dann hier so richtig heimisch geworden. Wenn ich heute so nach Singen gehe oder in eine andere Stadt, dann denke ich schon, Konstanz ist einfach von den Schwingungen her, vom See her anders. Konstanz selber in der Innenstadt ist sehr schwerfällig, es gibt natürlich auch abstruse Geschichten hier. Kunst und so, das ist jetzt nicht so mein Ding. Was der Lenk zum Beispiel macht, das ist für mich eher die dämonische Seite. Und Kunst in der Kirche, wenn Engel dargestellt werden, also nicht so die Puppenengel, sondern die schönen Teile. So wie in Berlin dieser Freiheitsding mit den Flügeln, sowas ist für mich halt Kunst. Das kommt ja von Können. Und das Abstruse, das ist ja aus der Seele vom Menschen. Also wenn einer so wüste Gestalten machen muss, so lächerlich machen, dann muss man bei dem in der Seele gucken und das nicht noch verkaufen und kaufen oder irgendwo hinstellen, dann fassen die Kinder das auch noch an, weil sie gucken müssen und so weiter. Da sind jede Menge energetischer Verschmutzungen und es ist halt auch so mit den Verdichtungen vom Bauen, das ist auch so in Allmannsdorf. Da haben wir eine Baustelle, das ist ein preisgekrönter Architekt, der hat das entworfen, und so baut man eigentlich in Japan, wenn man sich schaden will. Also die Häuser stehen Kante zu Kante aufeinander. Das heißt, die Leute könnten da schön krank werden, die sich da für hunderttausend von Euro für zwei Zimmer oder so einkaufen. Und dann heißt es Seeseite, dabei sehen nur die Leute ganz oben ein bisschen was vom See. Das sind kleinste Straßen und riesen Häuser da hingeklatscht. Hässlich wie die Nacht, gell, so Lego.
In Konstanz ist der Energiefluss schon am See am besten. Von der Schweizer Seite her. Aber nicht so am Hafen, denn da wird ja auch viel gesoffen. Ich meine, da wo so schön viel frei ist, wo viele Tiere sind, wo einfach Natur ist, da ist es eigentlich am reinsten. Denn da, wo die Menschen sind und ihre Abschwächphase ausleben, da ist es natürlich, also da ist die Schwingung genauso, wie die Leute sind, gell. Die beste Energie für mich ist in Dozwil, das ist in der Schweiz, in der Ostschweiz, ca. 20 km von hier. Das ist zwar weit weg, aber das schwingt ja.

Es gibt z.B. Bücher von Leuten, die haben energetische Bilder gemalt von Meistern, die ja Ausstrahlung haben, und genauso ist es auch mit dem Gnadenort z.B., der hat ja auch eine gigantische Ausstrahlung und Auswirkung, wird aber natürlich bekämpft. Von denen, die jetzt das Helle, das Liebe, das Gute gar nicht ertragen, da drin. Das geht eben nicht, einer, der immer nur im Alk, im Zucker und im Fleisch wildert oder in negativen Gedanken oder überlegt, wen er als nächstes flachlegen will…die hat schönere Augen wie meine eigene Frau, also machen wir’s halt mit der. Bringt auch nichts. Das ist alles eine störende Energie, die, wenn Sie die sehen könnten, wäre die dunkel. Und Lichtenergie, also die vom heiligen Geist eingespeist wird, auch durch Gebete und durch Meditation, wird dann neu Licht. Menschen können es heller machen. Ich merke es auch an den Tieren, an den Hunden. Da spürt man es ganz klar, wenn da jemand Energie … wenn man einen Hund sieht, muss man den immer im Gesicht angucken, wie der drauf ist. Da sieht man auch … ich habe das gestern in Radolfzell gesehen, da haben sie Hunde, also richtige Schäferhunde, eigentlich von der Polizei her gequält. Die haben die Lust der Hunde zu arbeiten oder zu rennen so mit heftigsten Ausrufen zu Angriffen hingepeitscht, energetisch. Und ich habe einen ganz lieben Schäfermischling und der hatte nur geguckt “ja was machen die da denn?!” und ich meinte nur: “du bleibst aber hier, die wollen dich da hinten nicht!” Und da hat er einfach gelernt, was sich für eine Energie da ballt. Jemand angreifen, jemand beißen, klar, der Hund will spielen, aber eigentlich ist es ernst. Und auch die Frauen, die keine Frauen mehr sind, so vermannte Frauen, die Polizistinnen.

Ich verkaufe hier Natursteinsalz aus Polen, das ist ein Bergwerk in Polen, da ist auch eine Kapelle, weil die Polen, die haben viele Probleme, wenn sie so in eine Gasblase reinkommen. Und deswegen beten die auch, damit Ihnen nichts passiert. Da sind schon einige Leute zu Tode gekommen, deswegen haben sie auch zu Ehren von der Kunigunde, die auch mit dem Salz … die hat einem Menschen mal einen Klumpen Salz gegeben. Ursprünglich hatte ich auch dunkles Salz, das ist jetzt aweng ne andere Mine, da ist praktisch die reine Natur drin. Kein Aluminium, wo die Leute bekloppt werden, gell, sondern einfach richtig gutes Speisesalz. Wenn man das probiert, ist man voll mineralisiert für den Tag, da sind alle Mineralien drin, die man braucht. Und aus Europa. Ganz wichtig. Keine Kinderarbeit. Diese sogenannten Himalayasalze. Da haben sie auch angefangen mit 29,- Euro das Kilo, nun sind sie schon bei 2,50 oder 4,30. Das ist die zweitgrößte Mine von Pakistan. Also die zweitgrößte Mine der Welt.

Die Konstanzer lassen sich auch langsam aber sicher auf dieses Salz ein und lassen sich umrüsten. Ich habe es nur noch im Biotop stehen, weil das ist der einzigste, der das wollte. Und sonst vertreibe ich das halt. Ich hab einen kleinen Vertrieb, ich muss da jetzt  nicht so wahnsinnig Kohle draus machen. Ich hab auch noch mein Spinnrad und verkaufe meine Produkte. Ich habe hier verschiedenste Wolle, gefärbte Märchenwolle oder die Lamawolle. Da stand mal ein Schweizer hier und hat gemeint, er hätte ganz viele Lamas. Ich spinne und stricke. Bisher haben meine Socken ein Ire und ein Kanadier, ein Doktorand, gekauft. Die haben gewusst, was dahinter steckt und was gut ist.