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  • 66# Ich bin Urkonstanzer.

    ... den Beruf, wie alle anderen auch. Man lernt dann in den Jahren, mit schwierigen Kunden umzugehen. Ich kann Menschen auch ganz gut einordnen. Ich habe viele dauerhafte und treue Kunden, die das ganze Jahr über kommen. Anfang der Woche ist immer etwas ruhiger. Ich mache

    65# Seit 60 Jahren stehe ich jede Woche auf dem Markt.

    ... Aber sonst war ich immer da. Letztes Jahr war ich mal 8 Wochen krank. Nach dem Krieg habe ich angefangen, Gemüse zu verkaufen. Leider hatte ich einen Mann, der nicht versichert war, das war schlimm. Da mussten wir viel Geld zahlen im Krankenhaus. Er

    64# So bin ich als Italiener zum Eier und Nudeln verkaufen gekommen.

    ... die Woche, mit der Fähre über den See. Um halb sechs / sechs Uhr muss ich dann schon losfahren. Um sieben Uhr verkaufe ich dann meist schon die ersten Eier, dann ist immer schon jemand da. Wie ich zum Eier verkaufen gekommen bin? Ich habe mir eine deutsche

    63# Ich bin jeden Markttag hier und verkaufe Bratwürstchen.

    ... um sieben, gerade an die, die noch nicht gefrühstückt haben Zuhause. Aber am meisten geht der Kaffee! Ich bin meist gegen halb oder dreiviertele sieben da und ab sieben Uhr gibts dann Bratwurst. Ich stehe auch auf dem Petershausener Markt, aber dienstags und freitags – also hier – ist es schon besser.

    61# Wasser, Moos, Steine

    ... hier als sehr spannend empfunden. Das war noch eine richtige Geburt. Nicht so, wie die modernen Frauen heute mit Kaiserschnitt. Mit Ultraschallgeräten hatte man damals auch noch nichts am Hut und das war dann echt spannend, was da raus kam (lacht). Klamotten kaufe ich hier

    60# Seetang

    ... für uns Freunde und Shopping.

    59# Urlaub. … Reicht eine Nennung?

    ... Reicht eine Nennung? Kann man da was gewinnen? (Beide Lachen)   Nein, aber es entsteht aus den Geschichten der Konstanzer oder Touristen ein Drehbuch. Ui, da habt ihr aber jetzt ein schwieriges Doppelpack erwischt.   Habt ihr heute noch was vor? Ja, wir

    58# Der See riecht manchmal nach Leichen

    ... für mich Leichen. Sie zu essen, ist für mich moralisch nicht zu vertreten! Der See riecht auch ein wenig nach Freiheit, wenn man es philosophisch betrachten möchte. Denn der Bodensee hat eine gewisse Größe. Er spendet viel Freiraum, wenn man mal seine Ruhe

    57# Ich bin mit meinem Vater nach Konstanz gekommen…

    ... vor allem der Bodensee an Konstanz. Ich würde jedem raten, einmal mit einem Boot über den See zu fahren und sich anschließend die wunderschöne Altstadt anzuschauen. Ich bin zwar in Hamburg geboren und liebe auch nach wie vor diese Stadt, fühle mich aber in

    56# Ich war ein paar Mal weg.

    ... Es gefällt mir sehr gut hier, vor allem natürlich der See. Der riecht im Sommer nach Fisch. Damals, als ich beim Bund war, musste ich immer über Friedrichshafen fahren, um wieder her zu kommen. Und da war es immer das Schönste, wieder zurück zu

    55# Especially the buildings impressed me a lot.

    ... i love this wonderful place.

    54# Besonders die Altstadt hat es mir angetan.

    ... durch die Altstadt, um schließlich in Nähe des Bodensee einen Kaffee zu trinken. Für mich ist ein Tag Konstanz, ein Tag Ferien. Konstanz bedeutet für mich Erholung!

    53# Konstanz wollte ich vor zehn Jahren eigentlich verlassen.

    ... ich zu dieser Zeit abgebrochen und wollte in eine größere Stadt (Istanbul) ziehen. Am Abend vor meinem Flug, nachdem die Wohnung sowie das Bankkonto gekündigt worden war und ich mich von allen mir wichtigen Menschen verabschiedet hatte, ging ich mit einer Freundin an diesem Abend noch aus. Sie wollte noch

    52# Ich habe dann mit Umweltangelegenheiten zu tun gehabt

    ... und in der Bundeswehr war ich auch. Durch einen Berufswechsel bin ich dann beim öffentlichen Dienst gelandet, an einer großen Behörde und habe dann mit Umweltangelegenheiten zu tun gehabt. Naturschutz, Wassebau, Schiffahrt, Uferausbau, Bootsliegeplätze, Hafenanlagen… Also war ich verwaltungsmäßig für

    51# Ich hab jetzt den Fürstenberg für mich entdeckt.

    ... Der ist gegenüber von dem Wohnheim in dem ich früher gewohnt habe. Einfach ein kleines Stück Natur mit Blick auf den ganzen Bodensee und auf die Stadt. Dort kann man abends schön grillen und ansonsten der Bodensee. Ich habe mit Segeln angefangen und davor war ich

    50# Konstanz ist noch ganz für sich

    ... sind nett, einfach, gastfreundlich und nicht sehr kompliziert. Das ist vielleicht so, weil Konstanz etwas abseits von größeren Städten ist, also noch ganz für sich. Es gibt einen Schlagersänger, der Stefan Waggershausen, der kommt auch vom Bodensee, der ist einfach super! Und

    49# Ich bin wegen meinem Mann hier her gekommen

    ... aber fühle mich als Konstanzerin. Ich bin wegen einem Mann hier her gekommen. Ein Deutscher natürlich. Er ist in Konstanz geboren, aber in Hamburg aufgewachsen. Mit mir zusammen ist er dann wieder nach Konstanz zurückgekehrt. Mittlerweile sind wir geschieden, wir haben

    48# Der See riecht nach Fisch

    ... her. Denn die Atmosphäre der Stadt gefällt mir gut, sie ist freundlich. Der See riecht nach Fisch.  

    47# Ich darf nicht verraten, warum ich hier bin.

    ... weil die Reise und was wir unternehmen eine Überraschung für meine Tochter ist. Mir gefällt es gut hier, es gibt schöne viele kleine Läden. Ich war schon öfter hier in Konstanz und was mir aufgefallen ist, ist dass der Wind hier

    46# Ich kenne Konstanz nicht gut

    ... Mit Konstanz verbinde ich eine besondere Sache, die leider unangenehm ist. Ich wurde vor einem Jahr hier an der Hüfte operiert. Ich komme ursprünglich aus Sigmaringen, habe mein Kind in Frankfurt am Main bekommen, wo mir das Großstadtleben mit einem Kind dann zu turbulent

    45# Allein in Konstanz

    ... weil ich meine Oma besuchen will, die liegt im Vincentiuskrankenhaus. Ich bin mindestens einmal im Monat hier in Konstanz und finde die Stadt an sich unglaublich schön, weil sie so lebendig ist. Wenn man hier herkommt bekommt man immer so ein

    44# Ich bin Konstanzer, von der Insel Reichenau.

    ... sondern im Krankenhaus in Konstanz. Ich fühle mich aber ganz und gar nicht als Konstanzer, ich bin Reichenauer. Da gibt es schon einen Unterschied, den ich erst jetzt wieder bei drei Leuten in den letzten paar Wochen festgestellt habe, als ich sie sprechen hörte. Da

    43# Ich wohne in Singen.

    ... bereits im fünften. Ich mag die Seepromenade sehr, wie auch in Radolfzell. Die Altstadt mag ich auch, denn in Singen gibt es das nicht mehr. Die wurde irgendwann platt gemacht und jetzt stehen da überall diese Neubauten. Das hat gar keinen Flair. In Konstanz spürt

    42# Sturmfrei

    ... erste Erinnerung an die Stadt – bezogen auf meine Kindheit – ist meine Schule: Die Geschwister-Scholl-Schule, dort bin ich immer sehr gerne hingegangen und erinnere mich auch noch gerne daran zurück. Ich fand das Ambiente sehr schön. Da die komplette Schule quasi eine Glaswand ist, wird sie von

    41# Gerade habe ich was ganz schlimmes erlebt.

    ... schon die schönste Metropole am See. Wenn man von Metropole sprechen kann. Gerade habe ich etwas ganz schlimmes erlebt: Das war im CampusCafé. Ich wollte mir einen Chai-Tee kaufen und sie haben mein Kleingeld nicht genommen. Das war mein letztes Geld für den ganzen Monat! Ich bin

    40# Ich lebe hier seit 53 Jahren. Mmhh, stimmt das?

    ... Umstände in der sogenannten DDR hat es mich nach Konstanz verschlagen. Durch einen Bekannten bin ich hier her gekommen, der schon vor mir hier war, der fliehen musste aus der DDR, aus West-Berlin. Da wurden ihm zwei Möglichkeiten gegeben: Schwarzwald irgendwo oder Konstanz. Und dann hat er

    39# Und da fing die Liebe an

    ... 2010 war mein erster Besuch hier, und ich hab mich sofort in die Stadt verliebt: In die alten Gebäude, die Art der Menschen, die waren viel offener als bei uns da oben, dass es immer so im Naturbereich war, naturbezogen – und

    38# Ich bin behindert.

    ... Volleyball, beim Uni-Sport verletzt. Ich wohne erst seit zwei Wochen hier, und das ist gleich ein schlimmes Erlebnis, das ich hier hatte. Aber ich habe auch schon viele schöne Sachen hier erlebt, ich habe viele nette Leute

    37# Wir sind erst seit einer Woche hier.

    ... hergekommen. Bisher mögen wir es sehr hier. Die Stadt mit der schönen Altstadt, den See, die Kneipen. Es gibt aber auch sehr viele Spinnen, bei den Unterführungen am Rhein, ganz große. Das ist echt nicht so toll, da durch zu laufen. Gestern waren wir shoppen, das war

    36# Ach Gott, Geschichten über Konstanz!

    ... hier. Ich denke, dass das ganz Besondere der See ist. Man hat – gerade im Sommer – einfach einen perfekten Studienplatz.  Ich empfinde hier die Jahreszeiten so extrem. Also gerade jetzt im Herbst ist es halt extrem ausgeprägt, man hat diesen krassen, goldenen Sonnenschein und damit

    35# Wir sind 1985 übergesiedelt.

    ... Grund war die Familienzusammenführung. Das war, wo die Mauer noch oben war. Meine Mutter und meine ältere Schwester haben hier gewohnt. Da wir aus Jugoslawien sind, sind wir sehr familienverbunden. Ich bin deswegen hergekommen, wegen der Familie, nicht weil Konstanz etwas Besonderes ist. Das ist uns erst hinterher

    34# Der Geruch vom Bodensee. Es riecht nach Nebel.

    ... zwei Jahreszeiten in Konstanz. Den Nebel und die Sonne. Jetzt weiß ich aber gar nicht, wie die Sonne riecht. Nach Sonnencreme vielleicht oder nach schwitzenden Leuten, eng aneinander gekuschelt in der Schmugglerbucht oder am Hörnle liegend. Und nach ausgelaufenden Bierflaschen. Ich komme eigentlich aus Rostock, quasi das andere

    33# Warum also weggehen?

    ... in Wollmatingen, wir kennen uns schon seit der 7. oder 8. Klasse, also seit 2007. Davor waren wir in der Parallelklasse, das reichte dann schon, dass man sich nicht wirklich über den Weg lief. Wie der See für mich riecht? Kommt drauf an, wollen Sie ein Adjektiv oder

    32# Ich bin schon ganz lange hier.

    ... also schon ganz lange hier. Ich wohne auch noch in Meersburg und fahre jeden Tag mit der Fähre über den See. Der See riecht zu den verschiedenen Jahreszeiten unterschiedlich, heute Morgen es war es zum Beispiel einfach nur kalt, ohne einen bestimmen Geruch. Ich fahre gerne mit

    31# Schwefelgärende Bakterien

    ... Nach schwefelgärenden Bakterien, denn ich glaube, dass es viele Bakterien im See gibt, vor allem im Sediment. Wir leben nun schon seit fünf Jahren in Konstanz und die Stadt ist unsere zweite Heimat geworden. Auch wenn uns die Uni hier hin gezogen hat, ist die Stadt wirklich sehr

    30# Der Bodensee riecht für mich nach dem Nil

    ... im Sudan, das ist genau die Stadt, wo sich der weiße Nil und der blaue Nil treffen. Und ab meiner Stadt bilden sie den Nil, den wir in Ägypten kennen und der für die Pharaonen eine so große Rolle gespielt hat. Es ist der gleiche Geruch!

    29# Wie das Meer.

    ... hier, sondern komme aus der Ecke Karlsruhe, Baden-Baden. Das ist jetzt schon mein 7. Semester hier, ich bin hier also schon ein bisschen mehr als drei Jahre. Als ich das erste Mal hier in Konstanz war, das ist ganz lang her. Da

    28# “Du ich gang derweil in Müller.”

    ... der Geruch vom Bodensee in einem Wort? Natur. Der Bodensee grenzt ja an drei Staaten. Das deutsche Ufer ist schickimicki. Das österreichische Ufer ist sehr schön naturbelassen. Und das schweizer Ufer ist unbrauchbar. Entweder ist Industrie da oder gar nichts.   Also sind Sie lieber in

    27# Der Nebel geht nicht weg

    ... au verschiede von Jahr zu Jahr. Aber relativ gute Luft hier. Von der Schweizer Seite zieht des her. Was wollen Sie jetzt noch wissen? Taschengeld?   Wissen Sie, wie alt der Bodensee ist? Das war alles aus Eis früher. Alles Eis. En Gletscher. Von

    26# Fischgeruch. So nach Laugele.

    ... in der Gastronomie. So nennen wir das in der Schweiz. Ich wohne schon zehn Jahre in Kreuzlingen und ich bin erstaunt, wie gut man doch über die Grenze kommt. Ich habe das Gefühl, ich sei immer noch in der Schweiz. Für mich gibt

    25# Nach Fisch, kann das sein?

    ... einmal die Imperia an. Mein erster Eindruck der Stadt ist, dass hier viele Schweizer sind, die hier alles kaufen und sich Scheine ausstellen lassen. Das ist ja ein richtiges Einkaufsparadies für die, jeder zweite rannte da mit so nem Schein da rum. Das

    24# Ich wollte gerne irgendwo studieren, wo ich surfen kann

    ... und alles hat mir ganz gut gefallen hier. Die Stadt ist ein bisschen teuer, aber die Altstadt und auch die Umgebung mit dem Wald gefällt mir sehr und natürlich der See, der hat so was beruhigendes. Als Gesamtpaket ist das schon sehr gut. Am Sommer bin ich

    23# Klar, habe ich einen speziellen Geruch in der Nase.

    ... groß geworden. Das gehört für mich dazu. Den See und die Berge zu sehen, bedeutet mir viel und das ganze Umfeld drum herum. Wenn ich an den Bodensee denke, denke ich auch immer daran, dass ich den komplett eingefrorenen See nicht miterlebt habe.

    22# Wir wohnen in Kreuzlingen, aber wir leben in Konstanz.

    ... hier in Konstanz ist sehr warmherzig. Die Stadt ist sehr jung und wohlhabend und sehr belebt. Riecht der See in Konstanz anders als in Kreuzlingen? Ehrlich gesagt bin ich nicht so oft am See unten. Aber wenn er rieht, dann riecht er nach Ente… und

    21# Ich bin jetzt eigentlich eher nicht so kreativ.

    ... so kreativ. Aber heute ist schlechtes Wetter und dann ist Konstanz nicht so schön. Wenn man aber erstmal eine Weile hier studiert hat, hat man irgendwann die Nase voll und dann findet man Konstanz auch nicht mehr so schön.

    20# Konstanz ist eine kleinere Stadt

    ... Berlin war ich noch nicht. Ich war nur in Kanada mal in einer größeren Stadt und da war es irgendwie gemütlicher. Die haben da nicht so die Hektik, wie wir sie haben. Dort gibt es nicht so diesen allgemeinen Stress, den es in Europa gibt. Das ist

    19# Angenehm.

    ... Naja, Konstanz ist auf jeden Fall meine Heimat, mein Zuhause. Wir kommen beide eigentlich aus den Tiefen des Schwarzwaldes, aber die Nähe zu den Alpen - und natürlich das Studium – hat uns nach Konstanz gelockt. Die Umgebung ist echt schön. Das Hörnle,

    18# Wenn ich den Bodensee sehe, oder die Berge, denke ich immer an Freiheit.

    ... und es gibt nichts dazwischen. Da ist es ruhig. Ruhe. Aber ich muss sagen, dass die Berge für mich mehr Konstanz ausmachen, als der See. Die sind zwar weiter weg, aber als ich klein war, bin ich mit meiner Familie immer in die Berge

    17# Nach See, nach Wasser. Und am stärksten, wenn Wäschtwind kommt.

    ... wenn Wäschtwind kommt (lacht). Aber wenn man über die Rheinbrücke rüber läuft, wenn der Westwind über das Wasser zieht, dann riecht man’s Wasser so richtig. Ja, ich bin hier geboren. Ich bin 68. Ja, ich hab mich gut gehalten. Rauchfleisch hält lange und Alkohol konserviert.

    16# Wir waren gerade noch da unten gewesen – es ging eigentlich noch.

    ... da unten gewesen – es ging eigentlich noch. Also, ich hab schon Schlimmeres gerochen (lacht). Also, ich bin Busfahrer im Reiseverkehr. Ich komme sehr viel rum und die Lagune von Venedig, die riecht wesentlich schlimmer. Eine sehr schöne mittelalterliche Stadt, also, schön zum shoppen. – Auch.